Neumayer Projektmanagement Neumayer Projektmanagement GmbH

5 Fragen an Bernhard Romirer von Zinglbau

In Zusammenarbeit mit Bernhard Romirer haben wir Erfolgsprojekte wie den Georg Emmerling Hof realisiert. In unserer Interviewreihe „5 Fragen an“ bietet der Geschäftsführer der Zinglbau GmbH Einblicke in die Entwicklung, aktueller Trends sowie Herausforderungen der Branche und unterstreicht den Wert gelebter Partnerschaft für optimale Ergebnisse.

Spatenstich "Lemonie"

Albrechtskreithgasse 32, 1160 Wien

Gerne denken wir an den Spatenstich in der Albrechtskreithgasse 32 zurück. Der Beginn eines Projektes ist uns besonders wichtig. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass es in den kommenden Monaten von ihrer gemeinsamen Leistung abhängt, in welchem Ausmaß Termine, Kosten und Qualität eingehalten werden.

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Für eine erfolgreiche Projektrealisierung sind partnerschaftliche Planung und Abwicklung besonders wichtig, davon ist Bernhard Romirer überzeugt. Komplexe Herausforderungen lassen sich dann am besten lösen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Mit dieser gemeinsamen Prämisse haben wir neben dem Georg Emmerling Hof zum Beispiel auch die Siedlung Kagran umgesetzt. Gerade sind wir mitten in der Realisierung des Projektes Rautenstrauchgasse.

1. Wie entwickelt sich der Immobilien-Markt in Wien und was können wir davon mitnehmen?

Die jüngere Vergangenheit war gleichermaßen fordernd für Projektentwickler, Bauherren, Planer wie auch Bauunternehmen. Grundstückspreise und Baukosten sind gestiegen, gleichzeitig ist die Nachfrage nach Eigentum und der Preis nur marginal, wenn überhaupt, angezogen. Wenn Projekte jedoch nicht rentabel sind, werden sie nicht umgesetzt.

Um Optimierungsprozesse in Gang zu setzen, funktioniert das Early-Involvement des Generalunternehmens in einer sehr frühen Projektphase am besten. Diese Erfahrung machen wir in der Praxis immer wieder. Mit dieser Herangehensweise haben Bauvorhaben aus meiner Sicht die besten Chancen auf eine gelungene Umsetzung.

© Zinglbau GmbH/Jan Bachmann

2. Welche Herausforderungen waren in den letzten rund eineinhalb Jahren aufgrund der Pandemie besonders und wie konnten diese gemeistert werden, bzw. welche Chancen haben sich vielleicht sogar daraus ergeben?

Die anfängliche Unsicherheit war für die gesamte Branche eine komplett neue Situation. Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stand immer im Vordergrund. Wir haben erst nach Verkündung geeigneter Schutz- und Hygienemaßnahmen die Arbeit wieder aufgenommen und diese in den Arbeitsalltag fest verankert.

Die Umsetzung von Home-Office ist in der Baubranche nur sehr schwer möglich. Wir nutzten die Zeit jedoch, um bereits geplante Aufgaben umzusetzen. So zum Beispiel der Umstieg auf eine Hybrid-Cloud-Lösung und die generelle Umstellung auf Laptops um flexibleres Arbeiten zu ermöglichen. Unser Team ist durch die Krise jedenfalls noch enger zusammengewachsen.

Fordernde Zeiten brauchen schnelles und Sicherheit vermittelndes Handeln des Managements – aber auch Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Unternehmen. Die Monate nach Beginn der Gesundheitskrise haben gezeigt, dass die Baubranche einiges aushält und ein stabiler Fels in der Brandung ist.

3. Was sind Ihre aktuellen Herzensprojekte?

Es gibt viele erwähnenswerte Projekte, auf die wir stolz sind. Ein aktuelles Highlight ist aber sicher das Apparthotel im Zentrum von Favoriten. Hier arbeiten wir bereits seit der Planungsphase eng mit dem Bauherren zusammen. Erst während dieser Zusammenarbeit wurde das Projekt tatsächlich durch unser Zutun realisierbar.

Das macht das Apparthotel zu einem ganz besonderen Projekt. Wir fühlen uns noch intensiver mit Herz und Seele der Baustelle verbunden um für alle Beteiligten das Beste herauszuholen.

Das Konzept der Bauherrenschaft hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird jetzt ausgebaut. Das Geschäftsmodell ist die Vermietung von Apartments mit 12m² für Tagesgäste.

Die Umsetzung ist eine logistische Herausforderung, denn der Neubau ist ein Hofgebäude mit sehr kleiner Zufahrt. Dadurch arbeiten alle Gewerke unter beengten Platzverhältnissen. Diese Herausforderungen spornen uns noch mehr an!

© Neumayer Projektmanagement/Alexander Müller
© Neumayer Projektmanagement/NOIR

4. Die Fachzeitschriften sind voll mit dem „Bauen der Zukunft“. Lean und BIM kommen langsam auch in Österreich an. Der 3D-Drucker druckt in Deutschland bereits ganze Häuser. Wie schätzen Sie diese Entwicklungen ein?

Alle genannten Ansätze haben ihre Berechtigung und bieten großes Potential für Planer, Ausführende und Bauherren. Allerdings muss man bei allem Hype auch immer prüfen, welche Tools zum Projekt passen. BIM ist zum Beispiel sicherlich gut für Neubauprojekte geeignet, weniger jedoch für Sanierungen.

Vom 3D Druck ist einiges zu erwarten, vor allem im Low Budget-Bereich. Beim EFH-Bau zeichnen sich große Schritte in Richtung Serienreife ab. Diese disruptive Technik wird dem klassischen Ziegelmassivhaus in den nächsten 10 bis 20 Jahren massiv Konkurrenz machen.

Lean wiederum ist nichts Neues, nur gerade wieder modern. Vielleicht aufgrund von knapperen Margen, oder weil Bauen immer komplizierter wird. Wir setzen große Stücke auf das „schlanke Baumanagement“ und werden es auch in Zukunft auf unseren Baustellen einsetzen. Jedenfalls realisieren wir das Apparthotel zur Vereinfachung und Effizienzsteigerung gerade mit dem Last Planner Modell.

Eine Umsetzung des kompletten Lean Modells auf jeder Baustelle würde jedoch das Gegenteil bewirken. Denn für maßgeschneiderte Lösungen bei der Planung und Ausführung von Einzelprojekten brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer noch Handlungsspielraum für Kreativität.

5. Was ist für Sie das Besondere an der Partnerschaft mit Neumayer Projektmanagement und wo sollen wir jedenfalls dranbleiben?

Als Zinglbau schätzen wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Neumayer Projektmanagement am meisten. Alle ziehen an einem Strang. Dadurch werden anstehende Aufgaben eines gemeinsamen Projektes bestmöglich gemeistert.

Zudem ist die Professionalität, die das Team an den Tag legt, für einen Ausführenden sehr angenehm. Es würde mich sehr freuen, in Zukunft weitere spannende Projekte gemeinsam in Angriff zu nehmen.

Jedes Projekt hat hundertprozentige Aufmerksamkeit verdient. Der partnerschaftliche Zugang erscheint uns jedenfalls immer der Sinnvollste. Erleben wir im dicht verbauten Stadtgebiet nicht nur eine Fülle an Fragestellungen bei Behördenwegen, bautechnische Herausforderungen im Untergrund, sondern auch Herausforderungen in der täglichen Kommunikation mit AnrainerInnen und anderen nicht-direkt am Projekt Beteiligten.

All diese Themen sind leichter zu bewerkstelligen, wenn der gemeinsame Projekterfolg im Fokus steht. Aus diesem Grund ist der symbolische Akt des Spatenstichs nicht nur schöne Tradition und notwendige Medienarbeit, sondern vor allem eines: Grundlage dafür - auch im Fall unseres Projektes "Lemonie" - anfallende Herausforderungen partnerschaftlich zu lösen.

Gemeinsam mit unserem Auftraggeber 3SI Immogroup errichten wir in der Albrechtskreithgasse 32 in Wien Ottakring 67 attraktive Eigentumswohnungen mit einer gesamten Wohnfläche von über 3.100 m² errichtet. Die 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und mit Freiflächen in Form von Balkonen, Terrassen und Gärten ausgestattet.

Als Neumayer Projektmanagement sind wir für die gesamte Projektentwicklung sowie das Projektmanagement zuständig. Für einen reibungslosen Bauablauf und um Termine, Kosten und Qualität im Einklang zu halten setzten wir auf unser Know-How im Bereich Örtliche Bauaufsicht und Baustellenkoordination.

© 3SI Immogroup | JAMJAM

Neben Geschäften des täglichen Bedarfs, zahlreichen Lokalen und dem bekannten Wiener Kongressbad befindet sich auch das Wilhelminenspital in der Nähe. Die bereits sehr gute öffentliche Verkehrsanbindung – S45, Straßenbahnlinien 43 und 2, die Autobuslinie 10A halten in Gehweite – wird durch die zukünftige U5-Station „Elterleinplatz“ komplettiert. Somit sind die Wiener City, Universitäten und Naherholungsgebiete wie die Donauinsel rasch erreichbar.

Die Fertigstellung des Neubauprojekts im 16. Bezirk ist mit August 2022 geplant und seit 06.09.2021 läuft der Verkaufsstart für die "Lemonie".

weitere Infos zum Spatenstich: https://www.ots.at/presseausse...

Stand: 23.09.2021

Wenn man vom „Georg-Emmerling-Hof“ spricht, handelt es sich um einen großen kommunalen Wohnbau an der Oberen Donaustraße 97-99 im 2. Wiener Gemeindebezirk. 2017 wurde Neumayer Projektmanagement mit der umfassenden Sanierung der Anlage beauftragt – konkret mit der Planung und Ausführung, der örtlichen Bauaufsicht, der Projektleitung und dem Projektmanagement.

Der Wiener Gemeindebau wurde in der Nachkriegszeit (1953-1957) aus den Trümmern des zerbombten Schwedenplatzes errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Das Gebäude umfasst acht Stiegen bestehend aus 204 Wohnungen und einer Wohnnutzfläche von ca. 15.000 m². Im Zuge der Sanierung wurde der „Georg Emmerling-Hof“ um einen Dachgeschoßausbau mit neun neuen Wohnungen erweitert – alle sind mit Terrassen und Dachflächenfenster ausgestattet.

Baumaterial aus der Nachkriegszeit

Das gesamte Gebäude ist aus Vibrosteinen gemauert, welche nach dem Weltkrieg aus einem Gemisch von Schutt, Ziegelschrot und Zement auf der sogenannten Schwedenplatzpresse hergestellt wurden. Aufgrund der Materialzusammensetzung können sie nur wenig Drucklasten und Scherkräften standhalten. Um entsprechende Stützen schaffen zu können, wurde im Auflagebereich das Mauerwerk mit 260 bar Injektionsharz verpresst. Auf diesen Stützen stehen jetzt Stahlrahmen, Flanschplatten und Zugbänder, welche die kompletten Lasten des Daches aufnehmen und in die Fundamente ableiten.

Nachhaltigkeit am Bau

Der gesamte Dachstuhl wurde aus einer Stahl-Holzkonstruktion gefertigt. Ein Stahlrahmen, trägt das Gewicht des Daches. Alle weiteren Bestandteile sind aus Holz gefertigt: Hauptpfetten und die Sparrenanlage mit den verschiedenen Wechseln für Dachflächenfenster, welche das nötige Tageslicht in die Wohnungen bringen.

Vorteile der Holzkonstruktion sind die Leichtigkeit des Baustoffes, die Schlankheit des Baukörpers und die Verwendung eines ökologisch nachhaltigen, nachwachsenden Baustoffs.

Sicherheit als oberste Priorität

Das gesamte Gebäude wurde warm eingepackt, die neuen Sparrenfelder wurden mit 32 cm Dämmstoff ausgedämmt, um den Heizwärmebedarf so gering wie möglich zu halten. Im Zuge der Thewosan-Sanierung wurde auch die Gebäudesicherheit erhöht. Dafür wurden Stellen für die Löschwassereinspeisung verbaut und die Türen in Fluchtrichtung geöffnet. Des Weiteren wurden eine neue Gegensprechanlage installiert und alle Stiegenhäuser mit einer Druckbelüftungsanlage ausgestattet. Den BewohnerInnen soll so das höchstmögliche Maß an Sicherheit geboten werden.

Mit Koordination zum Ziel

Am „Georg-Emmerling-Hof“ mussten tagtäglich unterschiedlichste Gewerke mit der besonderen Herausforderung der umfassenden Sanierung eines über die gesamte Bauzeit bewohnten Gebäudes koordiniert werden. Es galt die MieterInnen im gesamten Prozess so schonend wie möglich zu behandeln und viel Einvernehmen der einzelnen Firmen, der AuftraggeberInnen und der KonsulentInnen herzustellen.

Darüber hinaus befindet sich dieser Wiener Gemeindebau mitten im innerstädtischen Bereich, wo grundsätzlich jede Baustelle eine Herausforderung ist. Dies wurde am Standort direkt gegenüber des Schwedenplatzes durch die Obere Donaustraße, eine Hauptverkehrsader der Stadt, die Umschließung des Gebäudes durch eine Straßenbahntrasse sowie eine Grundwasserleitung, welche sich direkt unter dem Gebäude befindet und wodurch fixe Hebemöglichkeiten nicht eingesetzt werden konnten, noch weiter verstärkt. Jeglicher Einsatz von Baugerät und die Logistik dahinter wie beispielsweise der An- und Abtransport mussten daher punktgenau geplant werden. Eine der zahlreichen Lösungen war der Einsatz eines der größten Mobilkräne Österreichs mit einem 60 Meter langen Ausleger. Über diesen Kran wurden alle Stahl- und Holzbauteile sowie das gesamte Baumaterial in und auf das Gebäude sowie in die Höfe transportiert. Damit die westliche Seite des Gebäudes mit einer Wärmedämmung ausgestattet werden konnte, wurde darüber hinaus eine Straßenbahnhaltestelle verlegt und die Straßenbahntrasse überplattet, um alle Folgegewerke und Arbeiten ausführen zu können.

Um hier die täglichen Herausforderungen reibungslos meistern zu können, waren der partnerschaftliche Zugang der Gewerke, KonsulentInnen, PlanerInnen und der AuftraggeberInnen von größter Bedeutung. Nur die Zusammenarbeit aller PartnerInnen führte zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes. Unser Dank geht an die Siedlungsunion und die Stadt Wien – Wiener Wohnen.

Komplexe Herausforderungen brauchen g’scheite Lösungen! Davon war Peter Steininger schon immer überzeugt und das treibt ihn bis heute an. Gleich nach seinem Studium arbeitete er an einem Projekt, Fertigteile für Wohneinheiten in Entwicklungs- und Schwellenländer herzustellen – immer mit dem Ziel, leistbare Häuser mit höheren Standards in Slums zu etablieren.

Nach einiger Zeit fokussierte er wieder auf den klassischen Architekturbereich und gründete sein Büro in Krakau. Bis heute sucht er in repetitiven Prozessen und modularen Angeboten Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Mit Erfolg!

1. Wie entwickelt sich derzeit der Immobilien-Markt und was können wir davon mitnehmen?

Zurzeit stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Grundstückskosten steigen immer mehr an. Um gleiche Lebensqualität zu ermöglichen, bedarf es vielfach kreativer Lösungen, engster Abstimmung und sich wiederholender Prozesse. Ich bin davon überzeugt, dass bereits in der nahen Zukunft immer mehr Variationen im Modulbau genutzt werden (müssen), um gute Lebensqualität zu annehmbaren Preisen und mit passabler Rendite zu schaffen.

2. Welche Hürden waren im letzten Jahr aufgrund der Pandemie zu meistern bzw. welche Chancen haben sich vielleicht sogar daraus ergeben?

Homeoffice kannten wir bis zu Beginn der Pandemie noch wenig. Wir haben aber schnellstmöglich einen Weg gefunden und rasch in Infrastruktur und Server investiert.

Die Krise hat uns in Wahrheit wachsen lassen und geholfen unser Angebot europaweit auszubauen. Unsere Standort-Wahl Krakau war früher nicht immer einfach, heute tauscht man sich rasch mit einem Video-Call aus, als wäre es das Normalste auf der Welt.

Die Pandemie hat uns gezeigt, dass es gerade in Europa möglich ist länderübergreifend zu arbeiten. Es ist nicht wichtig, wo man sitzt, sondern die Kommunikation muss stimmen.

Was aber manchmal fehlt, sind die kleinen zwischenmenschlichen Abstimmungen, die Nuancen, die es möglich machen, sich im persönlichen Kontakt „besser zu spüren“. Genauso muss die Technologie im Bereich von handschriftlichen Notizen und Skizzen noch authentischer werden – da sind die technischen Lösungen einfach noch nicht optimal.

3. Was sind Ihre aktuellen Herzensprojekte?

Jedes Projekt ist für mich ein Herzensprojekt. Manches sieht zwar spektakulärer aus, jedoch steckt in jedem die gleiche Arbeit, da wir immer einen sehr hohen Anspruch verfolgen – es gilt immer die Ideen und Kreation so weit aufzubereiten, dass sie friktionsfrei umsetzbar sind.

Besonders hervorzuheben sind die Projekte, wo wir mit allen Beteiligten an kreativen Lösungen arbeiten. Häufig kommt das im innerstädtischen Raum vor, wo es im meist dicht bebauten Gebiet unser Anspruch ist, sowohl für die künftigen BewohnerInnen als auch die NachbarInnen zu entwickeln. Hier setzen wir auf die Zusammenarbeit vor Ort und mit den Bezirken.

Gerade im letzten Jahr war es mancherorts noch eine extra Herausforderung auf die Baubewilligung zu warten, da die Behörden – bei allem Bemühen – durch die Umstellung auf Homeoffice an technischen Lösungen zu arbeiten hatten.

Besonders freut es mich dann, wenn man beim Spatenstich ist, man weiß um die Herausforderungen und die Lösungen und man kann sich selbst sagen: „Jetzt geht‘s los, jetzt werden unsere Pläne in die Realität umgesetzt.“ Wie zuletzt beispielsweise in der Albrechtskreithgasse 32.

4. Die Fachzeitschriften sind voll mit dem „Bauen der Zukunft“, Lean und BIM kommen langsam auch in Österreich an, der 3D-Drucker druckt in Deutschland bereits ganze Häuser. Welche Einschätzungen haben Sie zu diesen Entwicklungen?

Wir haben schon seit Jahren Erfahrung mit der Arbeitsmethode Building Information Modeling. Wir leben BIM und wir bereiten alle Modelle immer in 3D vor. Im Alltag der Bauwirtschaft ist das aber noch zu wenig angekommen. Wir haben nun mit FachplanerInnen und Bauausführenden eine Forschungsgruppe ins Leben gerufen, welche herausfindet, wie viel Abstimmung und Kommunikation tatsächlich notwendig sind, um ein Projekt gemeinsam umzusetzen. Jeder Schritt, den man geht, erfordert Abstimmung zwischen den einzelnen Gewerken. Dazu wird viel Wissen benötigt, das noch keine Software übernehmen kann. Da sind wir als Menschen immer noch klar im Vorteil. Es gilt analog und digital gekonnt miteinander zu verschränken.

5. Was schätzen Sie an der Partnerschaft mit Neumayer Projektmanagement besonders, wo sollen wir jedenfalls dranbleiben?

Die Ehrlichkeit und das Vertrauen, die Professionalität und den gemeinsamen Blickpunkt. Wir haben einen gemeinsamen Zugang, was die Herausforderungen der Branche betrifft. Unser Mindset ist sehr ähnlich und deswegen leben wir auch den partnerschaftlichen Zugang. Es sind UNSERE gemeinsamen Projekte. Somit sind es auch UNSERE gemeinsamen Anstrengungen und Lösungen.

Als Absolventin der HTL-Mödling hat Anna seit ihrer Matura Erfahrung und Wissen im Bereich Hochbau gesammelt, welches sie nun durch ihre strukturierte und genaue Arbeitsweise beim Projektmanagement als wichtigstes Bindeglied zwischen Bauherrn und ausführenden Firmen gekonnt einsetzt.

Volle Aufmerksamkeit für’s Projekt

Sie bringt sich intensiv beim exklusiven Bauvorhaben „The Shore“ am Kuchelauer Hafen ein, managed „Parksuites“ in Wien Währing und organisiert den Projektalltag bei „The Masterpiece“ in der Josefstadt – drei Projekte, die umfassende Aufmerksamkeit benötigen. Genau das ist eine Eigenschaft, die Anna in ihrer Rolle als Projektleiterin gezielt abrufen kann.

Von Projekt zu Projekt mit Nachdruck

Dafür legt sie täglich einige Kilometer mit dem Fahrrad hin, hält sich so fit und findet immer einen Parkplatz. Denn sie ist nicht nur im Kopf „Der Partner, der’s schafft, am schnellsten von A nach B zu kommen“. Wenn nötig, übrigens auch durchaus motorisiert, beispielsweise mit unserem neuen NPM E-Moped.

Der Karriereweg der jungen Bautechnikerin zeigt steil nach oben und Anna zählt sicher schon jetzt zu den starken Frauen in der Baubranche. In ihrer Freizeit tauscht sie ihr Stadt-Rad dann gerne gegen ihr Mountainbike und bringt sich am Berg an ihre sportlichen Grenzen.

Annas offene und doch geduldige Art, sowie ihre Hilfsbereitschaft sind eine Bereicherung für unser Team. Das lässt uns gemeinsam noch mehr wachsen.

Bei Neumayer Projektmanagement steht bei jedem Projekt die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten im Mittelpunkt. Nur wenn alle wirklich gut aufeinander abgestimmt sind, kann unserer Meinung nach das Maximum aus jedem Projekt geholt werden.

In den letzten Jahren konnten wir uns umfassendes Know - How in der innerstädtischen Verbauung aneignen. Die unterschiedlichen Bauphasen bzw. Projekttypen wie Abbruch, Sanierung, Umbau, Neubau und Dachgeschoßausbau fordern meist im Detail und genau diese Herausforderung spornt uns bei unseren Projekten an.

Erfolgreich bauen durch effizientes Zeitmanagement

Wir haben dabei das magische Dreieck im Bauen „Termin, Kosten und Qualität“ immer im Blick und wissen genau, dass Behördenwege, das Einholen von Genehmigungen zum Abbruch oder zum Bau, sowie die Einhaltung zahlreicher weiterer Fristen das A und O jedes guten Projektleiters sind. Genauso muss klarerweise während der Bauphase auf pünktliche Einreichungen geachtet werden, damit keine Verzögerungen stattfinden.

Mit unserem Know-How in der Örtlichen Bauaufsicht sind alle Arbeitsschritte überwacht, koordiniert und kontrolliert und im Rahmen der Einhaltung des BauKG werden alle gängigen Richtlinien am Bau eingehalten, damit Arbeiter vor Ort sicher ihrer Tätigkeit nachkommen können.

Mit offener Kommunikation zum Ziel

Innerstädtisches Bauen, bedeutet meist Bauen auf engstem Raum. Dabei achten wir auch auf die angrenzende Nachbarschaft, denn Baustellen bedeuten immer für eine gewisse Zeit Lärm und somit eine temporäre Belastung auch für die Nachbarn.

Manche Anrainer haben Vorurteile bezüglich neuer Bauprojekte. Wir sind um ein gutes Nachbarschaftsverhältnis stets bemüht und kommunizieren möglichst offen mit den Nachbarn. Damit gelingt es uns etwaige Bedenken in der Nachbarschaft zu entkräften und beruhigend einzuwirken. Wichtig ist, dass Vereinbarungen zwischen den ausführenden Firmen und den betroffenen Nachbarn möglichst früh abgestimmt werden um für alle Beteiligten einen möglichst reibungslosen Bauprozess zu ermöglichen.

Wir wachsen mit jeder Herausforderung

Zahlreiche Herausforderungen haben uns zu Profis gemacht. Wir wissen woran wir von Anfang an denken müssen, was wir vorzeitig organisieren, koordinieren und kontrollieren müssen. Zudem gehen wir auf die Wünsche der AuftraggeberInnen bzw. der KäuferInnen ein und arbeiten dabei stets lösungsorientiert.

Wir sind der Partner der’s schafft Termine und Kosten im Blick zu haben, arbeiten auf Augenhöhe und legen großen Wert auf Handschlagqualität. Darum gelingt uns auch die gute Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten, die notwendig ist um das Maximum aus jedem Projekt zu holen.

Schon im ersten Gespräch wird klar, dass er für seine Projekte lebt – vor allem für die Lösung der schwierigsten Herausforderungen. Ing. Schmidt tigert sich in die kompliziertesten Fragen hinein, geht jedem Detail nach und setzt alles daran, die Wünsche der Auftraggeber zu erfüllen. Frei nach dem Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht“.

Lessons Learned

Damit er diesem hohen Anspruch auch tatsächlich gerecht wird, kombiniert er seine fachliche Expertise mit einem großen Erfahrungsschatz. Der Baumeister maturierte 1986 an der HTL Leeberstraße mit der Fachausrichtung Hochbau und bringt seine drei Jahrzehnte Tätigkeit im Beruf in jedes neue Projekt ein: von der Umsetzung von Einfamilienhäusern, Sanierung und Neubau von Wohnkomplexen, Gewerbe, Gastro und Handel – er hat alles gemacht, was das Herz eines Projektmanagers im Bau höher schlagen lässt. Zu seinen jüngsten Projekten zählen MyHive am Wienerberg und die ÖAMTC Projekte Wien West, St. Pölten und Hollabrunn.

Mehr ist mehr

Es sind der außergewöhnliche Wunsch des Bauherrn oder die besondere Herausforderung, die gelöst werden will, die Oliver Tag und Nacht antreiben. Zuletzt ließ er es sich nicht nehmen, mitten in der Nacht bei der Begehung eines Kanals selbst dabei zu sein, um dann auch wirklich die richtigen Schritte einzuleiten. Dieses „Mehr“ einzubringen und die Dinge fokussiert anzugehen machen ihn auch im Unternehmen zu einer essenziellen Stütze. In der Gruppe um Ausgleich bemüht, gibt er sein Wissen persönlich an die Kollegen und Kolleginnen weiter und spricht auch nach Feierabend gerne noch über seine Projekte.

Am Berg, im Tal und in der Küche

Zum Ausgleich geht Oliver in seiner Freizeit Laufen und im Winter findet man ihn oben am Berg beim Schifahren. Auch auf zwei Rädern ist er unterwegs und bereist mit dem Motorrad die ganze Welt. Das spiegelt sich auch bei der Kulinarik wider: Er genießt die Vielfalt der österreichischen Speisekarte und kocht am Wochenende dann auch gerne das eine oder andere Gericht selbst – und da gibt es dann keine Grenzen!

Beim Luxus-Bauvorhaben The Shore des Auftraggebers WK Development nahe an der Donau wird es den künftigen BewohnerInnen an nichts mangeln. Um das Baufeld aber optimal bebauen zu können, ist eine Grundwasserabsenkung erforderlich, denn die Gründungssohle des Grundstückes liegt unter dem Grundwasserspiegel.

Die Hauptaufgabe der Wasserhaltung besteht in der Absenkung des anstehenden Grundwasserspiegels um ganze zwei Meter. Im Anschluss können dann trockenen Fußes Fundamente, eine Tiefgarage und ein Keller unter dem Grundwasserspiegel hergestellt werden.

Das Wasser wird über Sammelleitungen zu den zwei Absatzbecken geführt. In diesen sollen sich etwaige Feinteile absetzen, bevor das Wasser in den Kuchelauer Hafen eingeleitet wird.

Herausforderung: Dichtheit der Baugrube!

Für die Grundwasserabsenkung muss die Baugrube dicht umschlossen werden, um Wassereintritt zu verhindern. Dies erfolgt mittels Spundwänden, welche über spezielle „Schlösser" zu einer durchgehenden und dichten Wand verbunden sind. Diese Umschließung wird bis zur dichten Ebene im Erdreich, dem sogenannten Stauer, hergestellt bzw. in die Dichtschicht eingebunden.

Nachdem die Dichtheit hergestellt ist, können die Brunnen mittels Trockendrehbohrungen vorbereitet werden. Im Falle von The Shore wurden 19 Bohrbrunnen mit 15 Unterwasserpumpen auf dem tausende Quadratmeter großen Areal errichtet und mit Voll- und Filterrohren vernetzt.

Herausforderung: Stabilität des Erdreichs!

Die Herstellung und das Betreiben dieser sogenannten Wasserhaltung ist immer eine Herausforderung, der man sich mit guter Vorbereitung stellen muss, damit die Stabilität des Erdreichs auch in der Umgebung sichergestellt bleibt.

Hierfür sind eine ausreichende Anzahl der Brunnen und Reservebrunnen, die zur Not zugeschaltet werden können, von Nöten. Es gilt dabei die Fließgeschwindigkeit des Grundwassers im Zaum zu halten und bei Pannen rechtzeitig informiert zu werden. Regelmäßige Kontrollbesuche der gesamten Anlage haben daher oberste Priorität. Ein SMS-Alarmsystem für etwaige Pumpenaussetzer oder Stromausfälle unterstützt hier die Kontrolleure an der Donau.

Zudem wird bei der Grundwasserabsenkung mit Geologen zusammengearbeitet. Bei The Shore mit Geolith Consult.

Bei einem solchen Vorhaben sitzen aber alle Partner klarerweise im selben Boot: Gemeinsames Ziel ist es, das Vorhaben in sichere Häfen zu bringen. Danke für die gute Zusammenarbeit: HABAU, Bachner, Bernegger und Heiss.

Lieber Herr Schmidt, Sie kennen den Immobilienmarkt in Wien wie Ihre Westentasche, daher haben wir uns erlaubt, gerade bei Ihnen mit unserem neuen Format „5 Fragen an unsere Partner“ zu starten.

Das ist ein Kompliment in zweifacher Hinsicht (lacht), ich freu mich!

1. Wie entwickelt sich derzeit der Immobilien-Markt in Wien und was können wir davon mitnehmen? Was ist in Wien anders als in anderen europäischen Großstädten?

Ich würde sagen, der Immobilienmarkt in ganz Österreich, vor allem aber in Städten wie Wien, erlebt aktuell spannende Zeiten. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien – seien es nun Häuser, Eigentumswohnungen oder Zinshäuser – ist ungebrochen hoch. Die Leute haben während der Pandemie Freiflächen und zusätzliche Arbeitszimmer zu schätzen gelernt; auch diese Erfahrung spiegelt sich in einem geänderten Suchverhalten beziehungsweise einer erhöhten Nachfrage von entsprechenden Immobilien wider. Und hier müssen meiner Meinung nach eindeutig auch die Bauträger geänderten Sachverhalten Rechnung tragen und bei der Wohnraumschaffung auf diese nun stärker ausgeprägten Bedürfnisse eingehen. Die 3SI Immogroup setzt seit jeher auf die Schaffung von Freiflächen. Sowohl im Altbau-, als auch im Neubausegment. Die Nachfrage nach unseren Immobilien ist wohl auch deshalb ungebrochen hoch.

Was in Wien anders ist als in anderen europäischen Großstädten: Wir haben eine ausgezeichnete Wohnqualität, viele Grünanlagen, den Wienerwald, den Prater, eine – in normalen Zeiten – lebendige, vielfältige kulturelle Szene. Die Infrastruktur ist hervorragend, die Menschen fühlen sich sicher in der Stadt. All diese einzelnen Facetten ergeben insgesamt das seit Jahren auch durch Umfragen bestätigte Bild der „lebenswertesten Stadt der Welt“.

2. Welche Herausforderungen waren in den letzten zwölf Monaten aufgrund der Pandemie besonders und wie konnten diese gemeistert werden?

Ich denke ganz allgemein war es plötzlich noch wichtiger als zuvor, immer wieder sich selbst und die Menschen in seinem Umfeld zu motivieren, nie aufzugeben, positiv zu bleiben und immer nach vorne zu sehen. Und diese Haltung auch gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu demonstrieren, um zu zeigen: Wir sind füreinander da, auch in turbulenten und nicht immer rosig anmutenden Zeiten, wir schaffen das als Team! Das ist uns auch gelungen, wir haben – gemeinsam – das letzte Jahr großartig gemeistert und sind vielleicht sogar noch mehr zusammengewachsen.

Nachgefragt: Sie orientieren sich stark an traditionellen Werten wie Erfahrung, Fairness und Handschlagqualität – Werte, die hier auch Orientierung gegeben haben?

Absolut. Es gab durchwegs Momente, gerade am Anfang der Epidemie, wo man irgendwie gespürt hat: Keiner weiß so genau, wie alles weitergeht, wo man in ein paar Wochen oder Monaten steht. Da hat sich unser Credo gegenüber Partnern, Kunden und Mitarbeitern, dass unser Wort zählt – auch in vermeintlich schwierigen oder unsicheren Situationen – ungemein bezahlt gemacht. Es hat alle beruhigt zu wissen, dass die 3SI auch in Krisenzeiten fair agiert, zu ihrem Wort steht. Für uns, meinen Vater, meinen Bruder und mich, stand allerdings eine Abkehr von dieser Lebenseinstellung und Art der Firmenführung auch in keiner Sekunde zur Debatte.

3. Was sind Ihre aktuellen Herzensprojekte bzw. bei welchem 3SI-Projekt sollte man einmal bewusst vorbeischauen?

Ein absolutes Herzensprojekt ist für mich „The Masterpiece“ in der Skodagasse 15 im 8. Bezirk – das wir übrigens mit Neumayer umsetzen – ein prachtvoller, imposanter Bau, errichtet 1912 und voll der Historie. Ein Traumstilaltbau, in den wir rund 14 Millionen Euro investieren, in die umfassende Revitalisierung und Modernisierung sowie den Dachgeschoßausbau. Die Resonanz auf unsere Sanierungstätigkeiten war ungemein positiv und ermutigend. Für die kommenden Wochen sind zahlreiche weitere Baustarts anvisiert; es wird ein arbeitsreiches, aber großartiges Jahr, soviel steht heute schon fest!

4. Die Fachzeitschriften sind voll mit dem „Bauen der Zukunft“, lean und BIM kommen langsam auch in Österreich an, der 3D-Drucker druckt bereits in Deutschland ganze Häuser. Welche Einschätzungen haben Sie zu den ganzen Entwicklungen? Immerhin können die drei Schmidts ja schon auf Jahrzehnte lange Erfahrung und Tradition setzen.

Dass der technische Fortschritt auch weiterhin in der Baubranche Einzug halten und viel verändern wird, ist klar. Allein in den letzten zwei, drei Jahrzehnten haben sich Arbeitsprozesse stark verändert, allein nur wenn ich an unsere Tätigkeit als Bauträger denke. Man ist vernetzter und in vielerlei Hinsicht mit Sicherheit auch effizienter. Für mich haben neue Technologien oder Ansätze wie BIM durchwegs Vorteile, solange sie nicht zulasten des Produkts gehen. Die Sanierung unserer Gründerzeithäuser beispielsweise, die benötigt Zeit, vom ersten Gedanken durchführbarer Bautätigkeiten bis zur Abnahme auf der Baustelle. Natürlich kann ich das alles nun dank entsprechender Software effizienter gestalten, Leerläufe oder nicht notwendige Wege oder Meetings reduzieren. Aber großartige, kreative Ideen brauchen Zeit. Ich denke es gilt hier, einen Mittelweg zu finden. Was ich allerdings bereits heute ausschließen kann, ist, dass in einem unserer Häuser Material aus dem 3D-Drucker verwendet wird…das passt für mich nicht zusammen.

5. Was schätzen Sie an der Partnerschaft mit Neumayer Projektmanagement besonders, wo sollen wir jedenfalls dranbleiben?

Ich war mit Markus (Neumayer, Anm.) in der HTL Mödling, wir sind jetzt seit…einer gefühlten Ewigkeit…also einem Vierteljahrhundert, wenn man‘s genau nimmt, befreundet. Mich hat damals schon seine Gewissenhaftigkeit, seine Genauigkeit und seine Zielstrebigkeit beeindruckt. Dass er seine Talente zum Beruf gemacht hat, fand ich grandios. Mit Neumayer Projektmanagement zusammenzuarbeiten heißt für uns, einen gewissenhaften, genauen Partner an der Seite zu haben. Jemanden, auf den man sich zu 100% verlassen kann… das ist durchwegs beruhigend und stressmindernd (lacht)!

Abschlussfrage – außer Konkurrenz: Haus am Land mit Hund und Garten? Oder Penthouse in Wien mit Blick zum Kahlenberg?

Nun ja, aktuell lebe ich mit meiner Frau, meinem Sohn und meinem Hund am Land, samt Garten (lacht)! Das allerdings nach Jahren in der Stadt, die ebenso großartig waren. Was die Wohnraumschaffung durch uns, die 3SI, anbelangt: definitiv das Penthouse in Wien mit Blick zum Kahlenberg. Oder über den Augarten. Oder die Weinberge. Wir haben hier schönerweise als Bauträger viele dieser Blicke ermöglichen können!

Fotos © 3SI Immogroup/ Philipp Schuster

1904 begann der Bau der Kaiserbadschleuse am Wiener Donaukanal mit maßgeblicher Beteiligung des berühmten Jugendstilarchitekten Otto Wagner – sein Schützenhaus am gegenüberliegenden Ufer gibt es noch heute. Die restliche Wehranlage blieb aber bis zuletzt ungenutzt, obwohl mitten im Herzen Wiens und direkt am Treppelweg des Donaukanals, der heute ein beliebter Ort zum Flanieren, Joggen, Radfahren oder für andere Corona-konforme Beschäftigungen ist. Zeit also, die alte Kaiserbadschleuse wiederzubeleben, dachte sich die Stadt und beauftragte Neumayer Projektmanagement Mitte 2020 mit der Umsetzung der Neugestaltung des denkmalgeschützten Areals.

Wenig Zeit und fordernde Lage

Der historische Bauteil sollte mit dem Ufer mittels zweier Brücken verbunden, die Schleuse selbst überplattet und schließlich die gesamte Fläche gärtnerisch gestaltet werden. Dieses doch außergewöhnliche Projekt war mit einigen Herausforderungen verbunden. Hier die wichtigsten drei:

  • Zeitdruck: Innerhalb von nur drei Monaten sollte das Projekt fix, fertig und übergabereif sein.
  • Lage: Auf der einen Seite das Wasser, auf der anderen die U-Bahn, die nicht nur parallel verläuft, sondern auch unter der Kaiserbadschleuse Brandrohre zur Entlüftung benötigt.
  • Viele Gewerke: Aufgrund der vielfältigen Anforderungen galt es für Neumayer Projektmanagement elf Gewerke effizient zu koordinieren. Neben dem Baumeister (GU) galt es Fertigteilwerk, Tiefbauer, Elektriker und Installateur, Schwarzdecker, Tischler, Pflasterer und Asphaltbauer, Schlosser und zuletzt Gärtner, gut und effizient zu koordinieren.

Mit Kompetenz und Partnerschaft zum Erfolg

Die erfolgreiche und pünktliche Umsetzung ist zurückzuführen auf hohe fachliche Kompetenz, eine partnerschaftliche Herangehensweise und Leidenschaft am Projekt. Technisch ist vor allem der Einsatz eines Schwimmkrans auf einem 180 Meter langen Trageschiff zu nennen, um den Herausforderungen der Lage Herr zu werden (die wichtigsten technischen Details siehe auch hier).

Bei Neumayer Projektmanagement steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten – von unseren AuftraggeberInnen, über die beschäftigten Gewerke bis hin zu jedem und jeder einzelnen MitarbeiterIn – im Vordergrund. So war es auch bei diesem Projekt, bei dem sehr viele Partner eingebunden waren. Allen voran das Wiener Gewässer Management (Bauherr) und die Strabag (Generalunternehmer).

Das Ergebnis: Ein Ort, an den man gerne zurückkommt

Die Kaiserbadschleuse erstrahlte pünktlich am 1. Oktober 2020 in neuem Glanz. Es wurde nicht nur ein herausforderndes Terrain bebaut, sondern es war auch möglich alle Budgetanforderungen sowie Fristen einzuhalten und einen Platz zu schaffen, an dem man auch als Projektverantwortlicher gerne zurückkommt.

Vom ersten Tag an hat er sich nach der HTL im Unternehmen (2016), im Team und in seinen Projekten voll eingebracht. Er geht die Schritte, die einen weiterbringen und weiß schon ganz genau, dass es im Projektgeschäft nur ein gemeinsames Weiterkommen gibt. Denn: „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird das Projekt auch ein echter Erfolg“, wie er selbst sagt.

Projekte, die mit Stolz erfüllen

Herr Unterberger kennt seine Verantwortung und seinen Handlungsspielraum in allen Projektphasen. Gerade das Durchbeißen bei Herausforderungen treibt ihn oft zur Höchstform. Und spätestens, wenn die Schlüssel übergeben sind, dann wird’s doch noch einmal so richtig persönlich: zum Beispiel, wenn die Laufrunde am Sonntag dann an dem einen oder anderen Projekt vorbeiführt. Das exklusive Wohnprojekt The Shore an der Donau oder die Schwimmenden Gärten am Donaukanal eigenen sich dazu genauso gut wie The Masterpiece in zentraler Lage.

Wissen, das zur Bestform führt

Der Drang sich weiterzubilden hat noch nie geschadet. Fach-Vorträge und Software-Schulungen gehören genauso dazu, wie sich mit neuen Formen des Bauens auseinanderzusetzen, weiß der Absolvent der HTL-Mödling. So konnte David Unterberger bereits sein weiterführendes Wissen aus Lean-Workshops bei der Umsetzung des größten ÖAMTC-Stützpunktes in Wien auf den Prüfstand stellen – mit Erfolg.

„David ist entschlossen, dynamisch und ruhig. Eigenschaften, die nicht nur seine TeamkollegInnen und ich zu schätzen wissen, sondern auch unsere PartnerInnen, mit denen er täglich arbeitet“, weiß Geschäftsführer, Bmst. Ing. Markus Neumayer.

Freizeit ist zum Ausgleich da

Auch in seiner Freizeit geht David Unterberger eine Challange nach der anderen an. Am Klettersteig und beim Laufen geht er gerne an seine Grenzen und im Freundeskreis darf es dann auch einmal einfach nur lustig sein. So findet man ihn im Winter beim Snowboarden auf der Piste und danach – so Corona es erlaubt! – beim Aprés Ski in der Hütte.

Wenn Sie an einem Projekt der ersten Stunde vorbeispazieren – denken Sie sich dann, dass Sie heute manches anders angehen würden?

Ich denke jeder Bautechniker und jeder Planer will mit fortschreitender Erfahrung immer mehr aus seinen Projekten herausholen. Vor allem weil sich ja Bautechnik und Normen auch stetig weiterentwickeln. Persönlich freut mich aber natürlich unsere gigantische Entwicklung als Team. Vor fünf Jahren waren wir stolz darauf, Wohnhäuser mit 20 Wohnungen errichten zu können. Darin sind wir nach wie vor richtig gut – mittlerweile errichten wir aber auch Projekte mit 400 Wohnungen und mehr, ohne Probleme.

Werden mit den Projekten auch die Herausforderungen größer?

Natürlich, aber wir sind überzeugt, dass wir diese Aufgaben gut bewältigen können. Nicht aus einem übertriebenen Selbstbewusstsein heraus, sondern weil man sich auf unsere Kolleginnen und Kollegen einfach verlassen kann. Wir haben bei uns einen sensationellen Mix von jungen Wilden und alten Hasen aus den verschiedensten Disziplinen versammelt – mit insgesamt 250 Jahren an Berufserfahrung. Sie bilden die Speerspitze, führen alle Beteiligten sicher durch das Projekt und sorgen dafür, dass alle an einem Strang ziehen. Denn was man nicht vergessen darf: Bauen ist und bleibt ein Mannschaftssport. Deshalb ist uns gute Partnerschaft auch so wichtig.

Was versteht ihr unter Partnerschaft?

Wir müssen von dem Gedanken wegkommen, dass einer allein, sei es der Architekt, der Planer oder die Bauaufsicht, alles weiß und alles kann. Dafür ist heute alles viel zu komplex. Der Schlüssel zum Erfolg ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Nicht nur innerhalb des Teams, sondern auch mit Gewerken, Konsulenten und allen anderen Projektbeteiligten bis hin zu den Auftraggebern. Das bedeutet auch, dass wir Projektziele und den Weg dorthin mit allen Beteiligten gemeinsam definieren, damit nicht nur einer vorne steht und zieht, sondern alle gemeinsam schieben.

Es geht also auch um Augenhöhe?

Augenhöhe ist ganz wichtig. Sowohl was den persönlichen Umgang als auch was die fachliche Expertise betrifft. Man muss offen und ehrlich miteinander reden können, um wirklich effizient zusammenzuarbeiten. So ein Umfeld entsteht aber nicht von allein. Das setzt ein bewusstes, starkes Projektmanagement voraus, und in dieser Rolle sind wir in der Branche ein echter Vorreiter. Wir wollen durch partnerschaftliche Zusammenarbeit das wirtschaftliche und technische Maximum herausholen – und dafür geben wir oft ein Stück mehr als andere.

Wie kann man sich „ein Stück mehr geben“ vorstellen?

Das zeigt sich in vielen kleinen Dingen. Etwa darin, dass wir Wohnungen vor der Übergabe lieber noch einmal begehen, um sicherzustellen, dass möglichst keine Mängel vorliegen; dass wir die Pläne auch nach der Freigabe noch einmal durchgehen, wenn wir etwas finden, das sich optimieren lässt. Solche Dinge muss man bei uns nicht einfordern, sie liegen in der DNA unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das hat sich auch bei einem Refurbishment-Projekt für die Immofinanz AG am Wienerberg gezeigt. Dort haben wir alle Allgemeinbereiche neu gestaltet – und zwar bei laufendem Betrieb. Wir haben also ein Konzept entwickelt, das sehr viel Wochenend- und Nachtarbeit erforderte. Natürlich wird Nachtarbeit entsprechend vergütet, aber wenn man 30 bis 40 Tischler braucht, um innerhalb von sechs Stunden eine Einrichtung zu erneuern, geht das nur dann in der gewünschten Qualität, wenn man als Projektleiter auch selbst um zwei Uhr früh vor Ort ist. Und das ist es schlussendlich, was unsere Projekte zu dem Erfolg führt, den die Auftraggeber an uns schätzen.

Egal wie erfolgreich ein Projekt abläuft, irgendwann kommt immer der Punkt, an dem etwas Unvorhergesehenes passiert. Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

Durch gutes Projektmanagement und eine ordentliche Bauvorbereitung lassen sich viele Probleme schon im Vorhinein vermeiden – am Plan kann man nämlich noch alles wegradieren. Vor Ort hilft dann nur noch der Baustellenradiergummi, und der ist bekanntlich die Hilti. Es ist auch ganz entscheidend, dass wir unseren Auftraggebern von Anfang an auf Augenhöhe begegnen und sie realistisch beraten. Wir sind ganz sicher keine Jasager, nur weil es der Auftraggeber haben will. Wenn es dennoch Schwierigkeiten gibt, gibt es nur eines, was man tun kann: eine möglichst effiziente Lösung finden, mit der alle gut leben können.

Apropos Jasager: Bei der Frage, ob ein effizienter Dachgeschoß-Ausbau möglich ist, sagen viele nein. Eure Antwort ist eine andere, nämlich Next Level.

Ganz richtig. Bei jedem Dachgeschoß-Ausbau hat man mit denselben Problemen zu kämpfen – Witterung, Wassereintritte und das mangelhafte Zusammenspiel der Gewerke. Die Lösung für diese Probleme gibt es auf ebener Erde bereits: den modularen Holzbau. Oder, noch ein Schritt weiter: den Raumzellenbau. Das heißt, dass Raummodule werkseitig vorproduziert und vor Ort nur noch zusammengesetzt werden. In einer intensiven einjährigen Planungsphase haben wir dieses Konzept auf das Dachgeschoß verlegt und gemeinsam mit unseren Partnern Next Level entwickelt.

Alle Vorteile von Next Level auf einen Blick.

Hochwertig. Und trotzdem günstig. Wir sind der Partner, der’s schafft, den Dachgeschoß-Ausbau wieder leistbar zu machen – für Bauträger ebenso wie für die Mieterinnen und Mieter. Denn mithilfe von Next Level erfüllt die Baustelle alle Sanierungsziele und kann dennoch innerhalb der Kostenobergrenze der Wiener Wohnbauförderung abgeschlossen werden.

Fixe Kosten. Fixe Bauzeit.

Dank des hohen Industrialisierungs- und Vorbereitungsgrades steigt mit Next Level sowohl die Kosten- als auch die Terminsicherheit – und das bei einer stark verkürzten Bauzeit. Durch die Zusammenarbeit mit professionellen Generalunternehmen wird zudem auch der Vergabeprozess reduziert. Die rasche und ökonomische Umsetzung ist also garantiert.

Weniger Komplikationen. Mehr Komplimente.

Im Vergleich zu konventionellen Methoden verkürzt sich die Baudauer mit Next Level um etwa zwei Drittel. Das bedeutet nicht nur weniger Lärm und Schmutz, sondern auch eine enorme Reduktion der Komplikationen durch Wassereintritte oder andere Witterungseinflüsse. Mieterinnen und Mieter der unter der Baustelle liegenden Wohnungen werden so spürbar entlastet.

Schnell aufgesetzt. Einfach umgesetzt.

Große Teile der Bauabwicklung können dank des modularen Konzeptes schon vor dem Start der Baustelle abgeschlossen werden. Die Raummodule werden in genormten und standardisierten Prozessen vorproduziert und erfüllen so alle statischen, brandschutztechnischen und rechtlichen Vorgaben. In Verbindung mit unserer hochwertigen Bauvorbereitung und -überwachung können Dachgeschoße so effizient und ökologisch ausgebaut werden.

IBA_Wien 2022

Wiens erste internationale Bauausstellung (IBA_Wien 2022) sucht nach wegweisenden Lösungsvorschlägen für neues soziales Wohnen. Wir sind mit Next Level mit dabei!

Austrias next Top-Modul.

Das Herzstück von Next Level bilden unsere innovativen Raummodule – sie werden nach allerhöchsten Qualitätsansprüchen vorgefertigt. Mit einer effizienten und durchdachten Raumaufteilung, in der alle wasserführenden Leitungen einer Wohnung in einem einzigen Modul zusammengefasst werden, gelingt es uns, die Produktionskosten zusätzlich zu verringern.

Moderne Konzepte. Moderne Prozesse.

Beim modularen Holzbau wird die Bauweise von morgen bereits heute sichtbar. Auftraggeber, Auftragnehmer und die relevanten Schlüssel-Gewerke sind von Anfang an in den Projektablauf involviert. Moderne Prozesse, agiles Projektmanagement und neueste Technologien führen dazu, dass BIM (Building Information Modeling) und Lean Management bereits heute Anwendung finden.

Denn nur der partnerschaftliche Umgang ermöglicht einen reibungslosen Ablauf und schafft so den maximalen Projekterfolg – wirtschaftlich, aber auch für jeden persönlich.

Dieses Verständnis leitet uns. Und damit möchten wir auch einen positiven Beitrag zur Entwicklung unserer gesamten Branche leisten

Partnerschaft

Alle Projektbeteiligten zu verstehen, ist die Grundlage für effiziente Zusammenarbeit. Wir agieren auf Augenhöhe und schaffen damit ein respektvolles Klima in jedem Projekt.

Kompetenz

Allumfassend zu entwickeln, zu planen und zu denken, das macht uns aus. Um innovative Lösungen zu finden, wollen wir immer einen Schritt voraus sein.

Leidenschaft

Unsere Motivation und unser Engagement gehen auch auf dem Zielsprint nicht verloren. Wir geben alles, um am Ende voller Stolz ein fertiges Projekt zu übergeben.

Wir machen die Projekte unserer Kunden zu unseren.

Wir setzen von Beginn eines Vorhabens darauf, unsere Auftraggeber zu verstehen.

Wir haben die definierten Ziele und das magische Dreieck „Qualität, Kosten und Termine“ im Blick.

Wir übernehmen in jeder Phase und mit jeder Faser Verantwortung für unsere Projekte.

Wir sind erst dann zufrieden, wenn es auch unsere Auftraggeber sind.

Wir begegnen unseren Partnern auf Augenhöhe. Sowohl am Besprechungstisch als auch auf der Baustelle.

Wir setzen unsere Erfahrung und unser Netzwerk ein, um passende Lösungen für jedes Projekt zu bieten.

Wir verstehen Kommunikation als wichtiges Werkzeug, um den zunehmenden Bedarf an Abstimmungen zu bewältigen.

Wir ziehen alle an einem Strang.

Wir schätzen die Fähigkeiten jedes Teammitglieds und achten darauf, diese auch einzusetzen.

Wir lernen von- und miteinander und animieren uns immer wieder zu neuen, kreativen Ideen.

Wir stehen zueinander und gehen auch gemeinsam durchs Ziel.