Neumayer Projektmanagement Neumayer Projektmanagement GmbH

5 Fragen an Ing. Michael Schmidt von 3SI

Neumayer Projektmanagement ist bereits seit Jahren stolzer Partner der 3SI Immogroup. In dieser Zeit wurden zahlreiche Projekte erfolgreich gemeinsam umgesetzt – ganz aktuell „The Masterpiece“ in der Wiener Josefstadt. Grund genug unsere Reihe „5 Fragen an unseren Partner" mit Ing. Michael Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter bei 3SI, zu beginnen.

Lieber Herr Schmidt, Sie kennen den Immobilienmarkt in Wien wie Ihre Westentasche, daher haben wir uns erlaubt, gerade bei Ihnen mit unserem neuen Format „5 Fragen an unsere Partner“ zu starten.

Das ist ein Kompliment in zweifacher Hinsicht (lacht), ich freu mich!

1. Wie entwickelt sich derzeit der Immobilien-Markt in Wien und was können wir davon mitnehmen? Was ist in Wien anders als in anderen europäischen Großstädten?

Ich würde sagen, der Immobilienmarkt in ganz Österreich, vor allem aber in Städten wie Wien, erlebt aktuell spannende Zeiten. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien – seien es nun Häuser, Eigentumswohnungen oder Zinshäuser – ist ungebrochen hoch. Die Leute haben während der Pandemie Freiflächen und zusätzliche Arbeitszimmer zu schätzen gelernt; auch diese Erfahrung spiegelt sich in einem geänderten Suchverhalten beziehungsweise einer erhöhten Nachfrage von entsprechenden Immobilien wider. Und hier müssen meiner Meinung nach eindeutig auch die Bauträger geänderten Sachverhalten Rechnung tragen und bei der Wohnraumschaffung auf diese nun stärker ausgeprägten Bedürfnisse eingehen. Die 3SI Immogroup setzt seit jeher auf die Schaffung von Freiflächen. Sowohl im Altbau-, als auch im Neubausegment. Die Nachfrage nach unseren Immobilien ist wohl auch deshalb ungebrochen hoch.

Was in Wien anders ist als in anderen europäischen Großstädten: Wir haben eine ausgezeichnete Wohnqualität, viele Grünanlagen, den Wienerwald, den Prater, eine – in normalen Zeiten – lebendige, vielfältige kulturelle Szene. Die Infrastruktur ist hervorragend, die Menschen fühlen sich sicher in der Stadt. All diese einzelnen Facetten ergeben insgesamt das seit Jahren auch durch Umfragen bestätigte Bild der „lebenswertesten Stadt der Welt“.

„Die 3SI Immogroup setzt seit jeher auf die Schaffung von Freiflächen. Sowohl im Altbau-, als auch im Neubausegment. Die Nachfrage nach unseren Immobilien ist wohl auch deshalb ungebrochen hoch.“

2. Welche Herausforderungen waren in den letzten zwölf Monaten aufgrund der Pandemie besonders und wie konnten diese gemeistert werden?

Ich denke ganz allgemein war es plötzlich noch wichtiger als zuvor, immer wieder sich selbst und die Menschen in seinem Umfeld zu motivieren, nie aufzugeben, positiv zu bleiben und immer nach vorne zu sehen. Und diese Haltung auch gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu demonstrieren, um zu zeigen: Wir sind füreinander da, auch in turbulenten und nicht immer rosig anmutenden Zeiten, wir schaffen das als Team! Das ist uns auch gelungen, wir haben – gemeinsam – das letzte Jahr großartig gemeistert und sind vielleicht sogar noch mehr zusammengewachsen.

„Unser Wort zählt, auch in vermeintlich schwierigen oder unsicheren Situationen“

Nachgefragt: Sie orientieren sich stark an traditionellen Werten wie Erfahrung, Fairness und Handschlagqualität – Werte, die hier auch Orientierung gegeben haben?

Absolut. Es gab durchwegs Momente, gerade am Anfang der Epidemie, wo man irgendwie gespürt hat: Keiner weiß so genau, wie alles weitergeht, wo man in ein paar Wochen oder Monaten steht. Da hat sich unser Credo gegenüber Partnern, Kunden und Mitarbeitern, dass unser Wort zählt – auch in vermeintlich schwierigen oder unsicheren Situationen – ungemein bezahlt gemacht. Es hat alle beruhigt zu wissen, dass die 3SI auch in Krisenzeiten fair agiert, zu ihrem Wort steht. Für uns, meinen Vater, meinen Bruder und mich, stand allerdings eine Abkehr von dieser Lebenseinstellung und Art der Firmenführung auch in keiner Sekunde zur Debatte.

3. Was sind Ihre aktuellen Herzensprojekte bzw. bei welchem 3SI-Projekt sollte man einmal bewusst vorbeischauen?

Ein absolutes Herzensprojekt ist für mich „The Masterpiece“ in der Skodagasse 15 im 8. Bezirk – das wir übrigens mit Neumayer umsetzen – ein prachtvoller, imposanter Bau, errichtet 1912 und voll der Historie. Ein Traumstilaltbau, in den wir rund 14 Millionen Euro investieren, in die umfassende Revitalisierung und Modernisierung sowie den Dachgeschoßausbau. Die Resonanz auf unsere Sanierungstätigkeiten war ungemein positiv und ermutigend. Für die kommenden Wochen sind zahlreiche weitere Baustarts anvisiert; es wird ein arbeitsreiches, aber großartiges Jahr, soviel steht heute schon fest!

4. Die Fachzeitschriften sind voll mit dem „Bauen der Zukunft“, lean und BIM kommen langsam auch in Österreich an, der 3D-Drucker druckt bereits in Deutschland ganze Häuser. Welche Einschätzungen haben Sie zu den ganzen Entwicklungen? Immerhin können die drei Schmidts ja schon auf Jahrzehnte lange Erfahrung und Tradition setzen.

Dass der technische Fortschritt auch weiterhin in der Baubranche Einzug halten und viel verändern wird, ist klar. Allein in den letzten zwei, drei Jahrzehnten haben sich Arbeitsprozesse stark verändert, allein nur wenn ich an unsere Tätigkeit als Bauträger denke. Man ist vernetzter und in vielerlei Hinsicht mit Sicherheit auch effizienter. Für mich haben neue Technologien oder Ansätze wie BIM durchwegs Vorteile, solange sie nicht zulasten des Produkts gehen. Die Sanierung unserer Gründerzeithäuser beispielsweise, die benötigt Zeit, vom ersten Gedanken durchführbarer Bautätigkeiten bis zur Abnahme auf der Baustelle. Natürlich kann ich das alles nun dank entsprechender Software effizienter gestalten, Leerläufe oder nicht notwendige Wege oder Meetings reduzieren. Aber großartige, kreative Ideen brauchen Zeit. Ich denke es gilt hier, einen Mittelweg zu finden. Was ich allerdings bereits heute ausschließen kann, ist, dass in einem unserer Häuser Material aus dem 3D-Drucker verwendet wird…das passt für mich nicht zusammen.

„Für mich haben neue Technologien oder Ansätze wie BIM durchwegs Vorteile, solange sie nicht zulasten des Produkts gehen.“

5. Was schätzen Sie an der Partnerschaft mit Neumayer Projektmanagement besonders, wo sollen wir jedenfalls dranbleiben?

Ich war mit Markus (Neumayer, Anm.) in der HTL Mödling, wir sind jetzt seit…einer gefühlten Ewigkeit…also einem Vierteljahrhundert, wenn man‘s genau nimmt, befreundet. Mich hat damals schon seine Gewissenhaftigkeit, seine Genauigkeit und seine Zielstrebigkeit beeindruckt. Dass er seine Talente zum Beruf gemacht hat, fand ich grandios. Mit Neumayer Projektmanagement zusammenzuarbeiten heißt für uns, einen gewissenhaften, genauen Partner an der Seite zu haben. Jemanden, auf den man sich zu 100% verlassen kann… das ist durchwegs beruhigend und stressmindernd (lacht)!

„Mit Neumayer Projektmanagement zusammenzuarbeiten heißt für uns, einen gewissenhaften, genauen Partner an der Seite zu haben.“

Abschlussfrage – außer Konkurrenz: Haus am Land mit Hund und Garten? Oder Penthouse in Wien mit Blick zum Kahlenberg?

Nun ja, aktuell lebe ich mit meiner Frau, meinem Sohn und meinem Hund am Land, samt Garten (lacht)! Das allerdings nach Jahren in der Stadt, die ebenso großartig waren. Was die Wohnraumschaffung durch uns, die 3SI, anbelangt: definitiv das Penthouse in Wien mit Blick zum Kahlenberg. Oder über den Augarten. Oder die Weinberge. Wir haben hier schönerweise als Bauträger viele dieser Blicke ermöglichen können!

Fotos © 3SI Immogroup/ Philipp Schuster

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